Therapieformen

Die Therapieverfahren werden je nach individuellem Bedürfnis und Störungsbild ausgewählt, wobei möglichst evidenzbasierte Therapieverfahren eingesetzt werden.

Bei jüngeren Kindern wird Sprache im konkreten Tun, im Spiel und Handeln erfahr- und begreifbar gemacht. Dazu steht ein Fundus von Rollenspiel-Material zur Verfügung. Das Symbol- und Sprachverständnis wird in der direkten Interaktion gefördert, ebenso das eigene Bedeutung-Geben, Experimentieren und Versprachlichen (mündlich und schriftlich). Störungen beim Erwerb des Lesens und/oder Schreibens (Dyslexie) werden gezielt, individuell und mit verschiedenen Medien therapiert. Gerne setze ich auch spezifische Förderprogramme wie das Lesetraining Lesikus, das Rechtschreibtraining GUT und/oder MORPHEUS oder das AudioLog zur Therapie auditiver Verarbeitungsstörung ein.

Bei Schüler*innen der Oberstufe steht häufig der Erwerb von Strategien im Umgang mit Dyslexie im Vordergrund: Wie komme ich trotz meinen Lese- und/oder Schreibschwierigkeiten erfolgreich zur Matur/zum Lehrabschluss?

Es ist mir sehr wichtig, dass die Therapiezeit nicht als zusätzlicher „Zeitbelastungsfaktor“ erlebt wird, sondern im schulischen bzw. Ausbildungssetting individuell Sinn ergibt und alltagsrelevante Themen der Jugendlichen bearbeitet werden.